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News

28.09.2017

Relevanz von Einkauf 4.0 in den Unternehmen steigt

Die Umfrage von convivax in Zusammenarbeit mit All about Sourcing im Sommer 2017 hat ergeben, dass das Thema Einkauf 4.0 bei 38,5% der befragten Unternehmen ganz oben auf der Einkaufsagenda für dieses Jahr steht. Nachdem Umfragen zum Ende des letzten Jahres noch deutlich geringere Quoten zu diesem Thema aufgezeigt haben, scheint die Relevanz weiter zu steigen.

EK40

Anforderungen an den Einkauf 4.0

Nachdem viele Unternehmen auch angeben, dass Ihr Kenntnisstand zu Einkauf 4.0 (noch) nicht besonders ausgeprägt ist, stellt sich die Frage, was die Anforderungen an den Einkauf 4.0 sind? Die Anforderungen an den Einkauf der neusten Generation sind hoch. Digitalisiert, horizontal & vertikal vernetzt, automatisiert, analytisch & methodisch auf dem neusten Stand und stets den Mehrwert der eigenen Funktion aufzeigend soll er sein.

Sicher ist in den letzten Jahren sehr viel in der Weiterentwicklung der Einkaufsfunktion passiert. Viele Unternehmen haben einen strategischen Einkauf aufgebaut und etabliert, Nutzen die entsprechenden Hebel zur Generierung von Wertbeiträgen und der Einkauf wird zunehmend als Partner auf Augenhöhe akzeptiert. Allerdings ist diese „Einkaufskultur“ noch nicht in allen Unternehmen Standard – die operative, abwicklungsorientierte Rolles des Einkaufs steht oft noch im Fokus. Höchste Zeit das Thema anzupacken.

Hier kommen Sie direkt zum Thema Einkauf 4.0

23.02.2017

Erarbeitung von Warengruppenstrategien mit Nachholbedarf

Um die Jahreswende hat die Unternehmensberatung convivax Einkäufer über das Internetportal allaboutsourcing.de zur aktuellen Durchdringung des Einkaufsvolumens mit Warengruppenstrategien befragt. Das Ergebnis zeigt keinerlei eindeutigen Trend – die Verteilung erinnert nach am ehesten an eine Normalverteilung. Die nachfolgende Abbildung zeigt das Ergebnis:

Warengruppenstrategie

Abbildung: Wieviel Prozent Ihres Einkaufsvolumens haben Sie aktuell mit einer Warengruppenstrategie hinterlegt?

So haben 12% der befragten Unternehmen keinerlei Warengruppenstrategien und in Summe gut ein Viertel der Firmen maximal 20% Ihres Einkaufsvolumens mit einer Warengruppenstrategie hinterlegt. Dies dürfte in der Praxis bedeuten, dass lediglich 2-3 Warengruppen derart strategisch bearbeitet werden. Ein weiteres Viertel der Unternehmen deckt zwischen 20 und 50% der Warengruppen ab, so dass ca. die Hälfte aller Befragten mehr als 50% des Einkaufsvolumens mit Warengruppenstrategien hinterlegt hat.

Das Ergebnis überrascht ein wenig, da eine frühere Befragung aus dem Jahre 2013 einen insgesamt höheren Durchdringungsgrad von Warengruppenstrategien gezeigt hat. Dabei ist die strategische Herangehensweise an die Warengruppe der Garant für nachhaltige Optimierungen, sei es bei den Kosten, der Qualität oder den Innovationen. Dem Pareto-Prinzip zu Folge, das sich in der Praxis immer wieder bestätigt findet, sollte für eine Abdeckung von 80% des Einkaufsvolumens die Bearbeitung von 20% der Warengruppen ausreichend sein.

Hier kommen Sie direkt zum Thema Strategisches Warengruppenmanagement .

12.10.2016

60% der Unternehmen setzen Unternehmensberatungen im Einkauf ein

Die Umfrage von convivax in Zusammenarbeit mit All About Sourcing im September/ Oktober 2016 hat ergeben, dass 60% der befragten Firmen Unternehmensberatungen im Einkauf einsetzen. Der Erhebung zu Folge nutzen 42% der Unternehmen die Dienste der Beratungen mindestens einmal im Jahr, 11% sogar häufiger und 6% haben ständig Unterstützung durch Berater im Haus. Grundsätzlich gilt hierbei: Je grösser das Unternehmen, umso häufiger werden Berater genutzt.

Bei den Inhalten steht das Thema Kostensenkung ganz oben. 5 von 6 Unternehmen, die Berater einsetzen, nutzen die Unterstützung um die Kosten zu senken. Bezogen auf alle Unternehmen bedeutet dies, dass jedes zweite Unternehmen Berater zur Senkung der Zukaufkosten einsetzt. Weitere stark nachgefragte Themen für den Einsatz der externen Experten sind die Weiterentwicklung von Prozessen und Organisation sowie Lieferantenmanagement, häufig direkt in Verbindung mit Projekten zur Kostensenkung. Beide Themenblöcken werden in cirka der Hälfte aller Projekte bearbeitet.

Deutlich weniger hingegen werden Themen, wie Einkaufsmethodik (17%), e-Procurement (4%) und Einkauf 4.0 (3%) nachgefragt. Insbesondere letzteres Thema überrascht, da viele aktuelle Umfragen erheblichen Nachholbedarf bei diesem Thema aufzeigen.

Ebenfalls einen hohen Stellenwert hat das Thema Interimsmanagement und Überbrückung von Vakanzen. Immer häufiger werden externe Experten auch hierzu eingesetzt. Oft natürlich nicht nur, um den Status Quo zu erhalten, sondern insbesondere, um Veränderungen in den Unternehmen zu initiieren. Gemäss der Befragung ist das in knapp einem Drittel der befragten Firmen der Fall. An der Befragung haben knapp 100 Unternehmen teilgenommen.

ConEK

21.09.2016

Bessere Stammdaten-qualität: Im indirekten Einkauf lassen sich bis zu 25% einsparen

Fehlerhafte und unvollständige Stammdaten - ein "Klassiker" in jeder Einkaufsabteilung, leider. Besonders gross ist das Problem in der Beschaffung indirekter Materialien, die von den Fachabteilungen gern auf eigene Faust beschafft werden. Einkaufskonditionen, die weit unter dem liegen, was bei einem professionellen Einkauf möglich gewesen wäre, sind die Folge. Es gilt, das Problem an der Wurzel zu packen und die Stammdaten auf Vordermann zu bringen.

Lesen Sie was Markus Füchtenbusch und andere Experten zu diesem Thema berichten:
Einkäufer im Markt: Indirekter Einkauf mit Einsparpotenzial (PDF)

12.09.2016

Umfrage: Einsatz von Unternehmensberatungen im Einkauf

Setzen Sie Unternehmensberatungen und Consultants im Einkauf ein? Wie häufig tun Sie das und was sind die Themen für die externe Unterstützung?

Hier gehts zur Umfrage

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme - selbstverständlich werden wir Sie über die Ergebnisse informieren.

Ihr Markus Füchtenbusch

15.07.2016

Einsparungen verlieren für den Einkauf im Vergleich zum Vorjahr an Bedeutung

Wie bereits vor einem Jahr hat die Unternehmensberatung convivax AG im Juni diesen Jahres wieder knapp 400 Führungskräfte im Einkauf direkt und zusätzlich Einkäufer über das Internetportal allaboutsourcing.de zur aktuellen Bedeutung von Einsparungen für den Einkauf im Vergleich zum Vorjahr befragt.
Das Ergebnis zeigt eine sehr deutliche Reduzierung des Wertes im Vergleich zum Vorjahr. So sinkt der durchschnittliche Wert von 0,8 auf 0,46 auf einer Skala von -2 (viel weniger wichtig) bis +2 (viel wichtiger). Insbesondere der Anteil der Befragten, die im letzten Jahr noch eine sehr viel höhere Wichtigkeit wahrgenommen haben, hat sich deutlich reduziert. Die nachfolgende Abbildung zeigt das Ergebnis:

Savings2016

Rückgang der Bedeutung auch in der Schweiz – allerdings nach wie vor der Höchstwert

Ein Vergleich der Länder zeigt, dass das Thema Einsparungen in der Schweiz weiterhin eine vergleichsweise höhere Priorität hat. Allerdings ist der Wert auch hier von 1 auf 0,66 ebenfalls deutlich zurückgegangen. Nach der starken Veränderung des Wechselkurses zu Beginn des letzten Jahres scheinen die Schweizer Unternehmen aus dieser Sicht also ihre Hausaufgaben gemacht zu haben. Der Wert für die deutschen Unternehmen liegt mit 0,48 fast genau im Mittelwert der Befragung. Im Vergleich zum letzten Jahr bleibt damit der Abstand zur Schweiz in einem ähnlichen Verhältnis.

Im Branchenvergleich zeigen sich deutliche Verschiebungen. Hatten im letzten Jahr noch klassisch industrielle Branchen inkl. Automotive die Höchstwerte, so sind in diesem Jahr höhere Werte in der Energieversorgung, Banken/Versicherungen und Dienstleistungsbereichen zu verzeichnen. So kommt die Gruppe der Energieversorger auf einen Wert von 0,8 und die Dienstleistungsunternehmen zusammen mit den Banken und Versicherungen sogar auf einen Wert knapp über 1, während die anderen Branchen nahe am Durchschnittswert liegen.

09.06.2016

E-Procurement weiterhin auf dem Vormarsch

Die Umfrage von convivax in Zusammenarbeit mit All About Sourcing im Mai 2016 hat ergeben, dass Unternehmen mehrheitlich planen ihre e-Procurement Aktivitäten weiter auszubauen bzw. zu intensivieren. So gaben mehr als 80% der befragten Unternehmen an, sich in diesem Jahr mit der Erweiterung der Aktivitäten in diesem Bereich zu beschäftigen. Bei den Plänen halten sich die Einführung neuer Module und die intensivere Nutzung bereits eingeführter Tools in etwa die Waage.

Keine Veränderungen wollen hingegen nur 14% der Unternehmen vornehmen und lediglich 3% planen eine Reduzierung des Einsatzes. Auffällig in diesem Zusammenhang ist der hohe Prozentsatz von 90% der Unternehmen, die bereits e-Procurement Tools nutzen. Dies zeigt, dass das Thema mittlerweile in den meisten Unternehmen angekommen ist. In Verbindung mit den geplanten Erweiterungsaktivitäten lässt es den Rückschluss zu, dass die meisten Unternehmen mit Ihren Anwendungen zufrieden sind und vermutlich auch konkreten Mehrwert daraus ziehen können.

Diese Tatsache wird auch von entsprechenden Untersuchungen gestützt. So ergab eine Studie der Universitäten Würzburg und Leipzig aus dem letzten Jahr Einsparungen bei den Prozesskosten zwischen 10 und 25%, je nach Modul. Zusätzlich wurde der Einspareffekt in den Materialkosten, ebenfalls abhängig vom Modul, mit 5 bis 13 Prozent beziffert. Gute Gründe also für die intensive Nutzung von e-Procurement Anwendungen.

Allerdings hat sich in Marktanalysen und Preisvergleichen auch gezeigt, dass die Kosten für Einführung und Betrieb je nach Anbieter stark unterschiedlich sein können. So wurden Preisunterschiede von bis zu 500% in konkreten Projekten beobachtet. Dies ist nur ein Indiz bei der Planung, Auswahl und Einführung von e-Procurement Modulen sehr fundiert vorzugehen. Entsprechende Erfahrung und Kenntnisse des Anbietermarktes können hier sehr hilfreich sein. So lassen sich unnötige Fehler vermeiden und wertvolle Zeit in der Umsetzung einsparen.

(Hier kommen sie direkt Thema Einführung e-Procurement)

27.05.2016

Aktuelle Umfrage: Welche Bedeutung haben Einsparungen für den Einkauf in 2016?

Einsparungen sind immer ein wichtiges Thema für den Einkauf. Nachdem convivax schon den aktuellen Status im letzten Jahr erfragt hat, möchten wir Sie bitten uns Ihr Update für 2016 zu geben. Wir sind gespannt auf die Veränderung zum Vorjahr.

Hier gehts zur Umfrage

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme - selbstverständlich werden wir Sie über die Ergebnisse informieren.

Ihr Markus Füchtenbusch

03.04.2016

Offene Stellen im Einkauf lassen sich nur schwer besetzen

Die Umfrage von convivax in Zusammenarbeit mit All About Sourcing im 1. Quartal 2016 hat ergeben, dass Unternehmen derzeit erhebliche Probleme haben offene Stellen im Einkauf zu besetzen. So geben fast ein Viertel der Firmen, die aktuell Personal im Einkauf suchen, an, dass diese nur sehr schlecht besetzt werden können und seit längerem unbesetzt sind. Weiterhin sagten mehr als 60% der Unternehmen, dass die Besetzung mit qualifiziertem Personal im Einkauf länger als erwartet dauert bzw. sich sehr aufwendig gestaltet.

Ganz besonders stark betroffen sind kleinere und mittelständische Unternehmen. Insbesondere dann wenn sie in weniger attraktiven Regionen liegen oder sich in den Ballungszentren im Wettbewerb mit grossen Konzernen befinden, die oftmals auf die Stellensuchenden eine grössere Attraktivität ausstrahlen.

Insgesamt gaben nur 14% der Befragten an, offene Stellen problemlos oder im Rahmen der Erwartungen zu besetzen. Besonders brisant ist dieser Zustand, da fast alle Unternehmen von diesem Thema betroffen sind. So suchen derzeit 85% nach geeigneten Fach- und Führungskräften im Einkauf. Dabei gestaltet sich die Suche nach Fachkräften, wie z.B. den Strategischen Einkäufern oder Projekteinkäufern, besonders schwierig, so die Aussage unterschiedlicher Personalberater. Bei den Führungskräften ist die Situation entsprechend der Attraktivität solcher Positionen naturgemäss etwas einfacher, aber auch nicht unproblematisch.

OS

Um trotzdem handlungsfähig zu bleiben, gehen die Unternehmen bereits hin und besetzen diese Positionen mit Interimsmanagern. Neben der Überbrückung der Vakanz hat dies oft den Vorteil, Manager mit vergleichsweise viel Know How und Berufserfahrung zu bekommen, die gleichzeitig auch wichtige Veränderungen in den Unternehmen initiieren und umsetzen können. Anbieter aus dem Beratungsumfeld, wie convivax, haben unlängst auf diesen Trend reagiert und bieten entsprechende Dienstleistungen dazu an.

(Hier kommen sie direkt zum Interimsmanagement von convivax.)

18.10.2015

Kostensenkung steht aktuell ganz oben auf der Agenda der Einkäufer

Die Umfrage von convivax in Zusammenarbeit mit All about Sourcing im August und September 2015 hat ergeben, dass das Thema Kostensenkung ganz oben auf der Prioritätenliste der Einkäufer steht. Für 72% der Befragten ist die Reduzierung der Kosten das aktuelle Top-Thema derzeit. Damit unterstreicht dieses Ergebnis die Erkenntnisse der Umfrage aus dem Sommer. Dort wurde die Bedeutung von Einsparungen im Vergleich zum Vorjahr als deutlich höher eingeschätzt.

An 2. Stelle rangiert mit 41% das Thema Lieferantenmanagement, gefolgt von der Verbesserung der Zulieferqualität mit 34%. Wenn man unterstellt, dass das Lieferantenmanagement neben der Verbesserung von Qualität, Lieferzuverlässigkeit und Innovationen immer auch den Fokus einer Kostensenkung hat, dann reiht es sich nahtlos an das Top-Thema an. Mit deutlich geringer Priorität folgt dann die Identifizierung und Entwicklung neuer Lieferquellen mit nur noch 19% der Nennungen.

EK Agenda 2015

Mitarbeiter- und Organisationsentwicklung abgeschlagen nicht im Fokus

Als abgeschlagen muss man die Anzahl der Nennungen bei Mitarbeiterentwicklung und Recruiting mit 13% und Entwicklung von Organisation & Prozessen von 9% bezeichnen. Das legt den Schluss nahe, dass aktuell in diesen Feldern wenig Handlungsbedarf gesehen wird. Sprichwörtlich gesagt ist die Axt zum Fällen der Bäume offensichtlich scharf genug, oder man nimmt sich nur nicht die Zeit zu schärfen, da Ergebnisse vom Einkauf gefordert werden.

Das Handlungsfeld Transparenz & Kennzahlen wurde gar mit null Prozent bewertet. So gesehen müssten ja alle mit dieser so wichtigen Grundlage, auch für Aktivitäten zur Kostensenkung, zumindest ausreichend zufrieden sein.